Verbrauch


Verbrauch

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Ver|brauch [fɛɐ̯'brau̮x], der; -[e]s:
a) das Verbrauchen:
diese Seife ist sparsam im Verbrauch; die Konserve ist zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt.
Syn.: Konsum.
Zus.: Benzinverbrauch, Bierverbrauch, Brennstoffverbrauch, Energieverbrauch, Gasverbrauch, Holzverbrauch, Jahresverbrauch, Kerosinverbrauch, Kraftstoffverbrauch, Ölverbrauch, Spritverbrauch, Stromverbrauch, Tagesverbrauch, Treibstoffverbrauch, Wasserverbrauch.
b) verbrauchte Menge, Anzahl o. Ä. von etwas:
der Verbrauch an Butter ist gestiegen; den Verbrauch von etwas steigern, drosseln; der Wagen ist sparsam im Verbrauch.

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Ver|brauch 〈m. 1; unz.〉
1. das Verbrauchen, das Verbrauchtwerden, Konsum, Verzehr (Brennstoff\Verbrauch, Kräfte\Verbrauch)
2. Abnutzung, Verschleiß
● einen großen \Verbrauch an Papier, Seife usw. haben viel P., S. usw. verbrauchen

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Ver|brauch, der; -[e]s, (Fachspr.:) Verbräuche:
a) <o. Pl.> das Verbrauchen (1):
die Konserve ist zum alsbaldigen V. bestimmt;
die Seife ist sparsam im V. (sie wird nur langsam aufgebraucht);
b) verbrauchte Menge, Anzahl o. Ä. von etw.:
der V. an/von etw. nimmt zu;
ein gleichbleibender V.;
den V. steigern, drosseln;
der Motor, Wagen ist sparsam im V. (verbraucht wenig Kraftstoff).

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Verbrauch,
 
die Verwendung von Waren und Dienstleistungen entweder zur Bedürfnisbefriedigung privater Haushalte (Konsum) oder zur Produktion in Unternehmen (z. B. Rohstoffe). Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung unterscheidet zwischen intermediärem und letztem Verbrauch. Als intermediärer Verbrauch werden sämtliche Vorleistungen bezeichnet, d. h. neben Rohstoffen, sonstigen Vorprodukten, Hilfs-, Betriebs-, Brenn- und Treibstoffen auch Handelsware, Reparaturleistungen, Transportkosten usw., nicht aber der Verschleiß der Investitionsgüter, der in den Abschreibungen erfasst wird. Der letzte Verbrauch gliedert sich in Staatsverbrauch und privaten Verbrauch (Käufe inländischer privater Haushalte von Waren und Dienstleistungen für Konsumzwecke sowie Eigenverbrauch der privaten Organisationen ohne Erwerbszweck).

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Ver|brauch, der; -[e]s, (Fachspr.:) Verbräuche: a) <o. Pl.> das Verbrauchen (1): der V. (1Konsum 1) an/von etw. nimmt zu; einen großen V. an etw. haben (ugs.; viel von etw. verbrauchen); die Seife ist sparsam im V.; die Konserve ist zum alsbaldigen V. bestimmt; b) verbrauchte Menge, Anzahl o. Ä. von etw.: ein gleich bleibender V.; den V. steigern, drosseln; unsere Minister fahren großvolumige Autos mit Verbräuchen um die 20 Liter (ADAC-Motorwelt 9, 1980, 77).

Universal-Lexikon. 2012.

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